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Neue Techniken für mobiles Internet

» UMTS
Unter UMTS versteht man einen Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G), der sich auf Grund der hohen Übertragungs- raten vor allem zur Übertragung von Daten eignet. UMTS ist die Abkürzung für Universal Mobile Telecommunications System.
» HSDPA
HSDPA steht für High Speed Downlink Packet Access, ein Übertragungs- verfahren auf Basis des Standards UMTS, das den Daten-Download beschleunigt.

HSDPA / HSUPA

HSDPA / HSUPA


» Der Datenbeschleuniger HSDPA /HSUPA ermöglicht eine noch schnellere und somit noch komfortablere Internetverbindung via UMTS. Erfahren Sie mehr über den Datenbeschleuniger HSDPA - die mögliche Surf-Geschwindigkeit und Verwendungs-
möglichkeiten


Der neue UMTS-Standard HSDPA bzw. HSUPA ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum mobilen Internet. Zwar ist bereits 'konventionelles' UMTS bei der Datenübertragung in etwa sechsmal so schnell wie ISDN - mit stationären Breitband-Technologien wie DSL oder Kabelzugang konnte der Mobilfunk jedoch damit nicht mithalten.


Mit dem neuen Standard HSDPA HSUPA – zusammenfassend auch HSPA oder UMTS Broadband genannt – lassen sich hingegen zumindest theoretisch Datentransferraten erreichen, die die von DSL übertreffen. Nunmehr lassen sich auch komplexe Internetseiten bequem aufrufen sowie Spiele, Musikclips oder Videos schnell herunterladen.


Damit ist der neue Übertragungsstandard nicht nur für Smartphone-User attraktiv, die unterwegs die vielfältigen Datendienste der Provider nutzen wollen, sondern auch für Notebook- (Laptop) und Netbook-Besitzer.


Der mobile Highspeed-Zugang macht unabhängig vom Vorhandensein von WLAN-Zugängen und ist mittlerweile auch zu durchaus erschwinglichen Preisen zu haben: Diverse Tarifvarianten für unterschiedliche Nutzerprofile sind auf dem Markt. Selbst für den Home-PC kann das Surfen über Mobilfunk eine Alternative darstellen, wenn in der betreffenden Region kein stationärer Breitband-Zugang erhältlich ist.


Mit HSDPA – also dem High Speed Downlink Packet Access – lassen sich Daten mit bis zu 7,2 MBit/s (Megabits pro Sekunde) vom Netz auf das Endgerät herunterladen. Allerdings werden solche Höchstwerte bisher nur unter optimalen Bedingungen erreicht, vor allem an sogenannten Hotspots wie zum Beispiel auf Messegeländen oder Kongresszentren und mit entsprechenden High-End-Empfangsgeräten. Im Schnitt erreichen HSDPA-Verbindungen aber bereits eine Download-Geschwindigkeit von rund
3,6 MBit/s – dies entspricht in etwa DSL-Niveau.


Beim Upload über HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) werden sogar höhere Datenübertragungsraten als beim Festnetz-DSL erreicht:
die Spitzenwerte liegen bei 5,8 MBit/s; in der Praxis werden immerhin rund 2 MBit/s erzielt.


Von den vier UMTS-Netzbetreibern in Deutschland haben bisher vor allem T-Mobile, Vodaphone und O2 die Umstellung auf HSDPA und HSUPA vorangetrieben; E-Plus bietet diesen Übertragungsstandard hingegen noch nicht an. Zwar hat die Netzabdeckung der Anbieter noch Lücken, in den Ballungszentren sind HSDPA und HSUPA jedoch landesweit verfügbar.


Um den mobilen Highspeed-Zugang nutzen zu können, benötigt der Mobilfunkkunde ein HSDPA-Modem, zum Beispiel in Form eines UMTS-Sticks oder einer Notebook-Card. Aktuelle Handys und Smartphones sind mittlerweile meist HSDPA-fähig und können als Modem für den Computer dienen.




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